CE-electro 1+2/ 2018

electro 1+2 | 2018 21 electro im Gespräch Gorenje baut seinen Weg auch 2018 kontinuierlich weiter aus (kn) Wie die Weichen der weiteren Vertriebsausrichtung gestellt sind, er- fahren wir direkt von Peter Herzberger , Vertriebsdirektor Gorenje Deutschland. electro: Herr Herzberger, mit der Neuaus- richtung im Key Account Management haben Sie Anfang 2017 begonnen, den direkten Kontakt zu allen wichtigen Ab- nehmergruppen zu intensivieren. Als Ziele des Vertriebs wurden genannt: das Produktportfolio zu straffen, die Verkaufs- struktur anzupassen und zu verbessern sowie den Ertrag zu erhöhen. Wann ist Ihrer Meinung nach der Prozess der Neu- ausrichtung abgeschlossen? Peter Herzberger: Wir können nach ei- nem Jahr Erfahrung in der Anpassung der Vertriebsstruktur bestätigen, dass die- ser Schritt für Gorenje in Deutschland der richtige Weg war, den wir ab 2018 weiter ausbauen werden. electro: Wie erfolgreich bewährt sich das Konzept der kanalspezifischen Geräte in der Praxis und wie sind die Reaktionen aus dem Handel? Herzberger: Die Vorteile von kanalspezifi- schen Produkten werden von Seiten des Handels ausdrücklich begrüßt und bilden einen zusätzlichen Nutzen in der Zusam- menarbeit. electro: Wurden im Vorfeld der Neu- ausrichtung Markt- und Wettbewerbsana- lysen durchgeführt, bei denen die kunden- und kanalspezifische Positionie- rung des Sortiments im Fokus stand, und zu welchen Ergebnissen führten diese Analysen? Herzberger: Wir haben bereits im zwei- samt-Sortiments zur Verfügung. Dies ist im Sinne des Vollsortiment-Gedankens wesentlich für das erfolgreiche Gesamt- paket in der Zusammenarbeit mit den Handelspartnern. electro: Durch welche Produkteigenschaf- ten unterscheiden sich die verschiedenen kanalspezifischen Geräte? Herzberger: Bei der Festlegung kanalspe- zifischer Geräte war es für uns als Marke Gorenje sehr wichtig, dass diese Produkte natürlich den Ansprüchen der einzelnen Vertriebswege sowie der aktuellen Markt- und Wettbewerbsentwicklung gerecht werden. electro: Gorenje will bis zum Jahr 2020 in der DACH-Region 200 Millionen Euro Um- satz erwirtschaften. Welches sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Voraussetzungen für ein solches Wachstum? Herzberger: Das Gesamtpaket aus den genannten Punkten – Organisation, Be- treuung, Schulung, Prozessmanagement, marktgerechte Produktlösungen – steht hier im Fokus. In diesem Zusammenhang sei auch angemerkt, dass Gorenje ab Ap- ril 2018 in Deutschland mit einer neuen Logistik arbeitet. Außerdem wird die Kun- dendienstorganisation laufend erweitert. Zusätzlich haben wir einen Trainer für den Produkt- und Marketingbereich installiert, um die Handelspartner vor Ort für gezielte Schulungen zu unterstützen. electro: Welche Bedeutung haben für Sie die wichtigen Branchenmessen wie zum Beispiel die Küchenmeile oder die IFA, die beide in jährlichemRhythmus stattfinden? Herzberger: Für Gorenje ist die IFA – auch speziell im jährlichen Rhythmus – nachwie vor die Leitmesse im Kalenderjahr, welche operativ eine wesentliche Rolle spielt. Die Küchenmeile sehen wir als das Pendant für den Küchen- und Möbelhandel. Peter Herzberger Vertriebsdirektor Gorenje Vertriebs GmbH Bild:MarcusSchlaf ten Halbjahr 2016 damit begonnen, alle relevanten Kennziffern zu ermitteln und zu prüfen. Neben konkreten Erfahrungen von Gorenje im Handel ist die laufende Beobachtung der Markt- und Produktent- wicklung hier von großer Wichtigkeit gewesen. electro: Kann man davon ausgehen, dass von der strenger auf die Vertriebskanäle ausgerichteten Produktpolitik vor allem der Küchen- und Möbelhandel profitiert? Herzberger: Unsere kanalspezifischen Lösungen bieten für alle Vertriebswe- ge Vorteile. Natürlich profitiert auch der Küchen- und Möbelhandel hiervon. Ne- ben der Produktpolitik spielen auch die Verkaufsunterlagen und weitere Marke- tingaktivitäten hier eine wichtige Rolle. electro: Sind eigentlich sämtliche Geräte aus dem Produktportfolio von Groß- und Kleingeräten in das Konzept der kanalspe- zifischen Produkte mit einbezogen oder ist nur ein Teil des Sortiments kunden- und kanalspezifisch positioniert? Herzberger: Gorenje ist seit vielen Jahren als Vollsortimenter am deutschen Markt präsent. Dies ist nach wie vor ein wich- tiger Erfolgsfaktor in der Vermarktung. Die kanalspezifischen Lösungen für ein- zelne Vertriebswege bilden einen Teil des Sortimentes ab. Nach wie vor steht allen Vertriebswegen ein Großteil des Ge- Smarte Features Gorenje Geschirrspülmaschinen 16 Maßgedecke SpeedWash in 15 Minuten TotalDry Total AquaStop Warmwasseranschluss Automatikprogramme SmartControl Programmstatus Energieeffizienzklasse A+++ lich für die Innenraumgestaltung der Kühlgeräte, die gleichermaßen funktional wie individualisierbar ist. Die verstellbaren MultiAdjust-Ablagen machen den Zugriff auf alle gelagerten Lebensmittel leicht, denn der Nutzer sieht auf einen Blick, was sich in seinem Kühlschrank befindet und kann trotzdem jeden Zentimeter nutzen. Und dank des HiddenSpace, eines ver- steckten Faches für Dosen, kann er sogar mit einem Griff einen perfekt gekühlten Drink hervorzaubern – ein weiterer Be- weis, dass Gorenje immer in der Lage ist, etwas Cooles auf den Tisch zu bringen. Die neue Generation der SmartFlex Ge- schirrspüler von Gorenje passt sich dem Lebensstil seiner Nutzer perfekt an und nimmt damit effektiv die Arbeit ab. Sie be- eindrucken mit einer Fülle an technisch ausgereiften Lösungen, die den Kon- sumenten zu mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben verhelfen. Der Innenraum dieser Spülmaschi- nen ist so gestaltet, dass jedes Besteckteil, ungeachtet von Form und Größe, sei- nen Platz findet. Die Geschirrkörbe sind mit flexibel nutzbaren Geschirrhalterun- gen ausgestattet, deren Anordnung bei jedem der Körbe individuell angepasst werden kann, wodurch das Beladen ver- einfacht wird. Für das Besteck gibt es eine separate Besteckschublade, in der das Besteck nach dem Spülen gründlich trock- nen kann. SmartFlex Geschirrspüler bieten eine Vielzahl an nützlichen Funktionen wie beispielsweise die SpeedWash Funk- tion, die den Abwasch in kürzester Zeit erledigt oder TotalDry, bei dem sich die Gerätetür nach dem Spülgang automa- tisch so weit öffnet, das dadurch Frischluft in die Maschine strömen kann und damit das Spülgut komplett abtrocknet.

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